Berufschancen erhöhen durch Erasmus

In den Jahren zwischen 2007 und 2013 haben die europäischen Studenten die Chance, in einem anderen europäischen Land, sowie auch in der Türkei, Norwegen, Liechtenstein und Island zu studieren. Dadurch können die Studenten weit mehr lernen, als das, was im Studium weitergegeben wird. Ziel ist es, die soziale Kompetenz zu steigern, eine weitere Fremdsprache zu erlernen, sowie den interkulturellen Austausch voranzutreiben.

Chancen

Erfahrungen, die in solch einem Auslandsstudium gesammelt werden, haben auch eine große Wirkung auf die späteren Berufschancen. Wer zum Beispiel Englisch und Französisch als Fremdsprache in der Schule gelernt hat und sich nachher entscheidet in Spanien studieren zu wollen, erlernt noch eine dritte Fremdsprache. Welcher Chef sieht so etwas nicht gern. Bei einem Studienaufenthalt im Ausland, welcher durch das ERASMUS-Programm unterstützt wird, brauchen sich die Studenten um nichts zu sorgen. Vor der Abreise gibt es einen Intensiv-Sprachkurs, eine finanzielle Unterstützung ist auch möglich.

Das Beste ist, dass die erworbenen Abschlüsse und Leistungen in Deutschland nicht wertlos sind, sondern mit angerechnet werden. Dies freut natürlich auch den späteren Arbeitgeber. Es ist nämlich immer noch so, dass ein Auslandsaufenthalt im Lebenslauf für Selbstständigkeit und einen größeren Wissenshorizont steht. Hat man darüber hinaus im Ausland einen Abschluss gemacht, wird dies im Heimatland gern gesehen. Als weitere Berufschance, welche sich aus dem ERASMUS-Förderprogramm ergibt, zählt die Möglichkeit, nach dem abgeschlossenen Studium nicht aufhören zu müssen. Auch eine Promotion ist im Ausland mit ERASMUS noch möglich. Dass dies die Berufschancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt noch mehr erhöht, liegt auf der Hand.