Sicher Studieren während des ERASMUS- Austauschprogramms

Für viele Studenten ist ein Austauschprogramm während ihrer Studienzeit ein einschneidendes Erlebnis und ein besonders großer Schritt während ihrer noch frühen Laufbahn. Neben einer fremden Partneruniversität und der zumeist fremden Sprache ist auch die Sicherheit der Studenten ein wichtiges Thema. Da ist es sehr gut, wenn die Teilnehmer wie beim ERASMUS-Programm von vornherein wissen, dass sie im Notfall auf den besten Schutz im Ausland und bestmögliche Versorgung zählen können.

Wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am ERASMUS- Programm ist eine ausreichend abdeckender Krankenversicherungsschutz. Dieser muss bei gesetzlich Versicherten Studenten durch die Nummer der European Health Insurance Card (EHIC) nachgewiesen werden, bei Privatversicherten ist eine Bestätigung der im Ausland bestehenden Versicherungsschutzes nötig. Eine private Auslandskrankenversicherung ist zusätzlich ratsam, da die normale Krankenversicherung zum Beispiel Rücktransportkosten nicht erstattet.

Bei einem solchen mehrmonatigen Austauschprogramm sollten jedoch alle möglichen Szenarien in Erwägung gezogen werden, um nicht plötzlich ohne Hilfe im Ausland dazustehen. Hierfür bieten einige Versicherer Gesamtpakete mit Kranken-, Unfall- und privater Haftpflichtversicherung an. Diese Pakete sind meist monatsweise abzuschließen und gelten nur für den Auslandsaufenthalt sowie für die An-, und Abreise. Somit ist zum Beispiel auch ein Unfall auf dem Weg zum Flughafen mit abgedeckt. Auch die Möglichkeit des Einbruchsdiebstahls sollte in Betracht gezogen werden. Hier greift im Normalfall auch im Ausland die Hausratversicherung. Die Versicherungssumme ist allerdings im Ausland reduziert. Die genauen Summen sind im Vertrag festgelegt.

Zusätzlich ist der Abschluss einer Reiseversicherung empfehlenswert. Hier ist der Versicherte rund um den Reiseschutz für Notfälle wie zum Beispiel Gepäckverlust, Reiserücktritt- oder Abbruch abgesichert. Das Auswärtige Amt bietet zudem sogar eine App an, mit der Betroffene bei Diebstahl oder Unfall Rat finden, wie sie weiter vorzugehen haben.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die jeweiligen Bildungseinrichtungen lediglich die Bedingungen der EU hinsichtlich der Versicherung deutlich machen. Für die Abschlüsse der jeweiligen Versicherungen und einen ausreichenden Schutz ist letztendlich jeder Teilnehmer eigenständig verantwortlich.